Globales von reinem Wasser, Abwasser und virtuellem Wasser

Interaktives

Wasserspiele zum Truck

1. Wasserbaustelle

    (Material: Rohre (an der oberen Seite mit großen Öffnungen versehen, zum reinschauen und reingreifen), Getränkekisten, Bottiche, Wasser aus dem Tank, Bälle, Eimer, Schüsseln...). Zuerst muss ein System aus den Rohren aufgebaut werden. Dabei ist wichtig, auf das Gefälle zu achten (dabei wird mit den leeren Getränkekisten nachgeholfen) und kein Wasser auslaufen zu lassen. Daher ist sollte an jedem offenen Ende der Rohre, aus dem Wasser austritt, ein Eimer oder Bottich stehen, in den das Wasser fließen kann. Einige der Rohre sind mit verschiedenen Produkten wie „Handy“, „Jeans“ oder „Papier“ beschriftet und an der Unterseite angebohrt, sodass immer eine geringe Menge Wasser verloren geht. Dieses auslaufende Wasser steht für das „virtuelle Wasser“, das bei der Produktion des beschriebenen Gegenstandes oder Nahrungsmittels verbraucht wurde und im Endprodukt nicht mehr zu finden ist. Dies ist von Produkt zu Produkt verschieden, mal mehr, mal weniger. Mit kleinen Eimern und Schüsseln wird das Wasser aus den Behältern geschöpft und in die Rohre gegossen. Bunte Plastikbälle werden schwimmen gelassen, um den Weg des Wassers besser verfolgen zu können. Das Rohrsystem kann jederzeit erweitert und umgebaut werden. Betreuer werden benötigt, um Tipps und Hinweise zu geben und darauf zu achten, dass kein Wasser verschwendet wird.

2. Wasser-Xylophon: Wasser klingt

    (Matrial: Mineralwasserflaschen aus Glas, unterschiedlich hoch mit Wasser gefüllt, Schlägel). Mit den Schlägeln können Kinder und Erwachsene auf den Flaschen wie auf einem Xylophon spielen. Damit sie nicht umkippen können, werden die Flaschen mit Bindfäden an einem Gestell befestigt. Durch die unterschiedliche Füllhöhe werden beim Anschlagen verschiedene Töne erzeugt.

3. Wassertransport

    (Material: Hütchen, Plastikschüsseln, Wasser aus dem Tank). Eine mit etwa einem Liter Wasser gefüllte Schüssel wird auf dem Kopf getragen. Nun muss ein Slalomparcours durchlaufen werden ohne, dass Wasser verloren geht oder gar die Schüssel herunterfällt. Verschiedene Schwierigkeitsgrade kann man erreichen, indem die Schüssel mit Hilfe beider / einer / ohne Hände balanciert wird. In diesem Spiel können die Kinder selbst erfahren, wie zum Beispiel in Afrika Wasser getragen wird und dass es nicht einfach ist, die Schüssel auf dem Kopf im Gleichgewicht zu halten. Je nach Alter kann man die Kinder mehr oder weniger Wasser tragen lassen, um die Schwierigkeit anzupassen. Für einen Wettkampf ist es möglich, die benötigte Zeit zu stoppen oder zwei Gruppen in einer Art Staffellauf, bei dem die Schüssel innerhalb der Teams immer weitergegeben wird, sobald ein Mitglied den Parcours durchlaufen hat, gegeneinander antreten zu lassen.

4.1. Viel Wasser, wenig Wasser (Realer Verbrauch)

    (Material: Vorbereitete Tafel mit der Statistik, 5l Wasserkanister) Es soll geschätzt werden, wie viel Wasser ein Mensch in Deutschland, in Afrika und in den USA pro Tag verbraucht, nach der Schätzung mit tatsächlicher Verteilung auflösen. Abschätzen, wie viel Wasser in Deutschland wofür verbraucht wird.
    - Den Verbrauch mit 5l Wasserkanistern zusammenstellen und aufstapeln, um die Mengen bewusst zu machen.
    - eventuell Ideen zum Wassersparen sammeln.

4.2. Viel Wasser, wenig Wasser (Virtueller Verbrauch)

    (Material: Vorbereitete Tafel mit der Statistik). Auf der Tafel sind verschiedene Begriffe zu sehen. Nun soll geschätzt (oder nach Besuch des Trucks gewusst) werden, wie viel virtuelles Wasser wo verbraucht wird. Nach der Schätzung mit der wirklichen Zahl auflösen. Alternativen zu Produkten aufzeigen (z.B. statt normalem Papier Recyclingpapier benutzen!).

5. Malaktion, eventuell Malwettbewerb

    (Material: Plakate oder Papier, Stifte, Magnete). Malen zum Thema Wasser oder zu konkreter Fragestellung, z.B. „Was bedeutet Wasser für mich?“, „Wozu brauchst du Wasser?“ oder andere. Die Kinder malen Bilder, die später mit Magneten an der Außenseite des Trucks aufgehängt werden. Eventuell als Malwettbewerb zu gestalten, bei dem ein Preis für das beste Bild verliehen wird.

6. Tauziehen ums Wasser

    (Material: blauer Gummiball mit 6 Griffen, Kreide). Mit zwei bis sechs Kindern kann mit diesem Ball Tauziehen gespielt werden. Jedes Kind versucht den Ball, also das Wasser, zu sich zu ziehen. Als „Ziellinien“ auf dem Boden dienen Markierungen mit Kreide, über die der Ball gezogen werden muss, um das Tauziehen zu gewinnen.

7. Wasserschlange

    (Material: „Wasserschlange“ - eine mehrere Meter lange Bahn aus Kunststoff, deren Anfang und Ende so zusammengeklebt sind, dass sie einen Kreis/eine Schlaufe ergibt, ohne Anfang und Ende). Ein Stück der Bahn wird flach auf den Boden gelegt, damit sich fünf bis sieben Mitspieler hintereinander daraufstellen können. Der restliche Teil der Bahn wird nun den Kindern in die Hände gegeben, und über den Köpfen festgehalten. Die Spieler stehen nun in der Bahn, die vor dem ersten Kind, unter dem Füßen aller Kinder, hinter dem letzten und über den Köpfen der Kinder entlangführt. Nun soll sich die „Schlange“ einige Meter vorwärts bewegen, indem die Mitspieler kleine Schritte nach vorn machen und die Bahn Stück für Stück nach vorne weitergeben. Dabei darf kein Mitspieler aus der Schlange heraustreten und alle müssen zusammenarbeiten. Klappt die Bewegung einer Gruppe vorwärts, kann die Schwierigkeit erhöht werden, indem die Gruppe sich nun rückwärts bewegen muss.

Vorhandenes Material:

  • Rohre (Spiel 1)
  • Getränkekisten (Spiel 1)
  • Plastikbälle (Spiel 1)
  • Plastikschüsseln (Spiele 1 und 3)
  • Bottiche (Spiel 1)
  • Glasflaschen, Gestell und Schlägel (Spiel 2)
  • Plastikhütchen (Spiel 3)
  • 20 5l Wasserkanister (gefüllt) (Spiel 4)
  • Infotafeln zum realen und virtuellen Wasserverbrauch (Spiel 4)
  • Buntstifte und Papier (Spiel 5)
  • Tauzieh-Ball (Spiel 6)
  • „Wasserschlange“ (Kunststoffbahn) (Spiel 7)
  • Wassertank am Truck mit ...l Inhalt (Wasser für Spiele 1 und 3)



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